10+ Anti-Stress-Tipps | My Happiness Toolbox

10+ Anti-Stress-Tipps

By Jonas Goldt | Blog

Feb 01
Entspannung und Anti-Stress am See

Gegen Stress ist kein Kraut gewachsen (zumindest nicht als nachhaltige und gesunde Dauerlösung). Dennoch haben wir es selbst in der Hand, wie wir mit Belastungen umgehen. Auch wenn nicht jeder Stress negative Auswirkungen mit sich bringt – z.B. kann eine Deadline auch motivieren und aktivieren – ist zu viel Stress und vor allem Dauerbelastung schädlich für viele Aspekte in unserem Leben wie z.B. erhöhte Infektanfälligkeit, Müdigkeit und Rückenschmerzen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber auch unsere sozialen Beziehungen können unter unserer Angespanntheit und Zeitmangel leiden.

Dieser Artikel trägt 10+ Wege und Lösungen zusammen, die Dir helfen können, Stress zu vermeiden oder akuten Stress anzugehen. Kennst Du noch mehr Anti-Stress-Tipps, die bei Dir funktionieren? Teile diese doch mit uns und den anderen Lesern unten in den Kommentaren.Life-Balance

Halte alle Lebensbereiche im Einklang. Bist Du zufrieden auf Deiner Arbeit, wirkt sich das positiv auf Dein Privatleben aus. Ein harmonisches Privatleben ist förderlich für Deine berufliche Leistung. Schaffe gerade in Zeiten hoher Arbeitsbelastung einen Ausgleich. Achte darauf, dass dies kein Dauerzustand wird und verbringe z.B. nach einer Woche mit vielen Überstunden in der nächsten Woche Zeit mit Menschen, die Du magst.

Positives Denken

Unsere innere Einstellung beeinflusst, wie wir auf externe Ereignisse reagieren. Fördere positive Gedanken und schwäche negative ab. So stärkst Du Dein inneres Gleichgewicht und Deine Gesundheit. Eine wissenschaftlich belegte Methode ist es, eine Dankbarkeits- und Glückstagebuch zu führen, in das man positive Erlebnisse des Tages oder die Dinge, für die man dankbar war, festhält. So programmiert sich Dein Gehirn allmählich mehr und mehr auf gute Gedanken und Wohlbefinden um.

Eigener Lebensrhythmus

Entdecke Deinen persönlichen Lebensrhythmus und höre (wieder) auf Deine innere Uhr. Versuche, ab und an ohne Uhr zu leben und lernen Deinen idealen Tagesablauf kennen. Stehe auf, wenn Du wach bist. Nimm Dir die Schlafenszeit, die Dein Körper braucht – nicht mehr, nicht weniger. Gehe eventuell früher ins Bett, um morgens fit aufzustehen. Esse, wenn Du Hunger hast. Erledige jede Aufgabe in der (für Dich) angemessenen Zeit. Mach Pausen, wenn Du sie brauchst.

Sei nett Zu Deinem Körper

Dein Körper hat es verdient, dass Du sorgsam mit ihm umgehst. Halte ihn fit durch regelmäßige Bewegung. Verwöhne ihn mit gesunder Ernährung. Gönne ihm Erholung. Achte auf die Signale Deines Körpers. Fühlst Du Dich z.B. müde und erschöpft, braucht er neue Energie – sei es durch Ruhe und Entspannung oder durch Bewegung.

Lerne, zu genießen

Unsere Leistungsgesellschaft lässt manchmal nicht viel Raum für sinnliche Genüsse im Alltag. Entdecke die kleinen Freuden. Achte mehr darauf, wie sich etwas anfühlt, schmeckt, riecht – ganz bewusst und in Ruhe. Lass Dir beim Essen Zeit für den Genuss, nimm ein Entspannungsbad oder lausche Deiner Lieblingsmusik. So trainierst Du auch Deine Achtsamkeit.

Guter Start in den Morgen

Stimme Dich entspannt auf Deinen Tag ein. Nimm einen Wecker mit einem angenehmen Ton oder Musik. Vermeide Hektik am Morgen, und stehe lieber 10 Minuten früher auf. So hast Du Zeit für Dein entspanntes, gesundes Frühstück. Du könntest am Abend schon den nächsten Tag vorbereiten: pack Deine Tasche, lege Dir Kleidung und Unterlagen zurecht oder deck schon den Frühstückstisch.

Meditiere

Trainiere Deine mentale Stärke durch Meditation. Entdecke und kräftige Deine innere Kraft. Wenn man regelmäßig – drei- bis fünfmal, idealweise zehn bis zwanzig Minuten – meditiert, erreicht man schnell den Zustand der inneren Ruhe. Die positiven Auswirkungen von Meditation, wie ein beruhigtes Nervensystem, niedriger Blutdruck sowie gesteigertes Wohlbefinden, wurden mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen und zeigen sich sogar in veränderten Gehirnstrukturen.

Bleib in Bewegung

Das lange Sitzen am Schreibtisch gepaart mit Stress und Anspannung führt schnell zu Rückenschmerzen und Verspannungen. Gewöhne Dir an, Dich immer wieder zu bewegen. Steh zwischendurch auf und strecke Dich. Integriere Arbeitspausen in Deinen Arbeitstag, in denen Du Übungen machst, die Deinen Körper entspannen. Nimm mal die Treppe statt den Fahrstuhl, laufe beim Telefonieren hin und her oder spreche mit einer Kollegin direkt statt eine E-Mail zu schreiben.

Atmen entspannt

Tiefe Atemzüge erfrischen den Körper. Die Körperzellen werden so mit Sauerstoff versorgt. Außerdem beruhigt es Körper und Geist, den eigenen Atemrhythmus ruhig zu beobachten. Mach hin und wieder eine „Atempause“: stehe aufrecht und entspannt, atme tief durch die Nase ein – der Bauch sollte sich dabei heben und senken – und durch den Mund aus. Gib beim Ausatmen den Stress ab und nimm beim Einatmen neue Energie auf.

Schöne Bilder

Schöne Dinge anzuschauen oder sich vorzustellen baut Spannungen ab, senkt den Blutdruck und erhöht das Wohlbefinden. Betrachte einen farbigen Gegenstand oder ein schönes Foto. Sieh aus dem Fenster oder stell Dir ein herrliches Panorama vor – zwischendurch oder besonders in schwierigen Situationen. Schütze Dich gezielt vor zu viel negativen Bildern aus den Medien oder Filmen.

Progressive Muskelentspannung

Stress und Dauerbelastung führen schnell zu Verspannungen im Muskel-Skelett-System. Das Entspannungsverfahren der Progressiven Muskelentspannung (auch Progressive Muskelrelaxation, PMR) bewirkt eine körperlich sowie psychische Entspannung. Dabei werden nacheinander gezielt einzelne Muskelgruppen des ganzen Körpers fest angespannt und wieder aufgelöst. Die Übungen können in Kursen trainiert werden. Ein kurze, aber effektive Übung für zwischendurch, ist es, Grimassen zu ziehen, und so die Gesichtsmuskeln zu lockern.

Autogenes Training

Autogenes Training ist eine autosuggestive Methode, die im alltäglichen Stress hilft, körperliche Beschwerden und innere Unsicherheit zu lösen. Im Zentrum steht hierbei, durch die Konzentration auf die eigenen Körpervorgänge und durch Autosuggestion (z.B. „Ich bin ganz ruhig, gelöst und entspannt“) Körperfunktionen selbst zu steuern. Es ist wichtig, dass Du regelmäßig übst, dreimal täglich zwei Minuten.

Yoga

Die über 2000 Jahre alte indische Meditations- und Bewegungslehre wurde ursprünglich als Weg zur ganzheitlichen Lebensgestaltung entwickelt. Körper, Seele und Geist werden dabei in Einklang gebracht. Es gibt ungefähr 300 verschiedene Körperhaltungen (Asanas). Dabei sollen die Asanas individuell angepasst – im eigenen Tempo und je nach eigener Kondition – geübt werden. Yoga wird in der westlichen Welt von Männern (leider) stark unterschätzt. Eine Yoga-Stunde kann aber mitunter sehr intensiv und anstrengend sein, bis hin zu einem Muskelkater am Tag danach. Dafür wird Mann und Frau aber entlohnt durch innere Ruhe sowie einen entspannten Körper und Fitness, Durchhaltevermögen und Widerstandskraft.

Richtiges Schlafen

Ein erholsamer Schlaf ist eine gute Basis, um die körperlichen und psychischen Energiereserven aufzutanken. Im Schlaf regeneriert der Körper und wir verarbeiten die Tagesereignisse. Das Schlafbedürfnis liegt individuell zwischen fünf und 10 Stunden. Sorge für eine gute Schlafhygiene: gehe rechtzeitig ins Bett, schau im Bett kein Fernsehen und beschäftige Dich eine halbe Stunde vorher nicht mehr mit Deinem Handy. Erholsam ist auch nachmittägliches Power Napping. Schon nach einem 20 Minuten Nickerchen fühlst Du Dich wieder frisch mit neuer Energie und freiem Kopf für den Rest des Tages.

Erkenne Stressfaktoren

Um Anti-Stress-Profi zu werden, musst Du zunächst die Stressfaktoren in Deinem Leben erkennen. Stressfaktoren können zum einen bedeutende Lebenskrisen sein, wie eine Trennung oder eine schwere Erkrankung. Diese Faktoren kann man nicht beeinflussen, sondern man muss Wege finden, mit ihnen umzugehen. Es gibt aber zum anderen individuelle Lebensumstände, die Stress auslösen können, wie Ärger auf der Arbeit oder ständige Lärmbelastung, die wir beeinflussen können, indem wir unser Leben ändern und diese Stressfaktoren abschalten. Fühlst Du Dich gestresst oder belastet, frag Dich, ob Du etwas an der Situation ändern kannst.

Freunde treffen

Gute Freundinnen und Freunde sorgen für einen wichtigen Ausgleich zur Arbeit und alltägliche Belastungen. Sich mit Freunden zu treffen bringt Zerstreuung und Spaß. Freundschaften müssen aber auch gepflegt werden. Treff Dich regelmäßig mit ihnen oder ruf mal wieder eine alte Freundin an. Das tut nicht nur Dir gut. Um neue Freundschaften zu schließen, eignen sich mitunter auch Sport, Kursteilnahmen oder andere Freizeitmöglichkeiten.

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